Einen unglaubliches Wochenende für die LAV Stadtwerke Tübingen mit 12 Athletinnen und Athleten in Dresden und ein unglaublicher Ausgang für Adia Budde über 3000 Meter Hindernis. Die erst 20 jährige LAV-Athletin wurde in 9:45,62 Minuten Deutsche Meisterin. 

Freddy Ruppert, Bild: J.Haller

Freddy Ruppert, Bild: J.Haller

Die Finals 2025 in Dresden entpuppten sich zu einem bunten und fröhlichen Sportfest umrahmt von der beeindruckenden Kulisse der Gastgeberstadt. Im frisch renovierten Heinz-Steyer Stadion mischten auch die LAV Stadtwerke Tübingen Asse kräftig mit.

Das zeigte sich schon am Aufwärmplatz, wo der Pavillon der LAV-Anziehungspunkt und Kommunikationstreffen für die Läufer Community, und nach vielen Jahren auch wieder für den Sprint und Mehrkampf war.

Den Reigen der Erfolgsmeldungen startete Karoline Reidenbach im Mehrkampf, der am Donnerstag und Freitag ausgetragen wurde. Sie wurde mit neuer PB hervorragende 9. und freute sich, wie das gesamte Mehrkampf Team, über ein gut gefülltes Stadion.

Am Freitagabend fanden auch die 5000m Läufe statt. Bei den Frauen musste Eva Dieterich, zuletzt langwierig gesundheitlich angeschlagen, nach 2,5 km passen.Bei den Männern hielt Lorenz Baum lange den Anschluss zum Hauptfeld und landete schließlich in 14:30,52 auf Platz 19.

Laura Wilhelm 800 Meter, Bild: J.Haller

Am Samstag qualifizierte sich zunächst Laura Wilhelm souverän über 800m für das Finale, in dem sie sich am Sonntag nach einem Stolperer in der ersten Runde den 7. Platz in 2:07,34 sicherte.Am Samstagabend erkämpfte sich Frederik Ruppert in einem taktisch geprägten Spurtrennen über 3000m Hindernis hinter dem Lokalmatador Karl Bebendorf die Silbermedaille in 8:33,79.

Die U20 Jugendlichen Jakob Liebrich, Bruno Wach und Till Anhorn wurden in einem leistungsstarken Feld über 3x1000m gesamt 18. in 8:13,69 min. Die jungen LAV-Läufer genossen den Rummel und die Stimmung des ausverkauften Stadions sichtlich.

LAV 4×100 Staffel, Bild: J.Haller

Für Daria Peter wurde das Stadion zum Dauerbrenner. Zunächst scheiterte sie (noch) am Samstag über 100m in 11,62 Sek. um nur 1/100 Sekunde an der Qualifikation für den Zwischenlauf. Dafür setzte sie am Sonntag über 200m noch eine Schippe drauf und erkämpfte sich in 23,65 Sek. einen Platz im Finale wo sie einen gefeierten 8. Platz  in 23,76 belegte. Das Sprintteam umfasste auch eine 4x100m Staffel mit Alicia Braun, Daria Peter, Karo Reidenbach und Lena Schröder, die in ihrem Vorlauf in 47,30“ Siebter wurden.

Den absolut krönenden Abschluss lieferte schließlich Adia Budde mit dem Meistertitel über 3000m Hindernis nach einem beherzten Rennverlauf, den sie selbst diktierte. Als sie von Olivia Gürth kurz vor dem letzten Wassergraben angegriffen und zunächst überlaufen wurde, setzte sie sich mit einer fulminanten Schlussattacke eindrucksvoll durch und gewann in 8:45,62 min.  Es war nach den beiden Bronzemedaillen bei der U23EM und der Universiade der Glanzpunkt einer außergewöhnlichen Saison für Adia.

Bericht: Isabelle Baumann