Catania, Sizilien. Martin Rapp sicherte sich bei den Masters-Europameisterschaften die Silbermedaille im Halbmarathon der Altersklasse M65. Luigi de Franceschi, belegte in der M60-Einzelwertung mit 36:57 Minuten den fünften Platz und holt Gold mit der italienischen Mannschaft.
Die äußeren Bedingungen verlangten den Teilnehmern über HM alles ab. Der Kurs führte über eine wenig abwechslungsreiche Wendepunktstrecke: fünf Kilometer hinaus, fünf Kilometer zurück – und das gleich zweimal. „Die Strecke war alles andere als einfach. Es ging gefühlt leicht bergauf und wieder leicht bergab, dazu kam der Wind“, berichtete Rapp nach dem Rennen. Direkt nach dem Start setzte er sich gemeinsam mit dem späteren Sieger vom Feld ab. Lange hielt sich der Läufer der LAV in der Führungsgruppe, ehe das Rennen ab Kilometer 15 zur echten Willensprüfung wurde. „Meine Oberschenkel wurden immer schwerer. Die letzten zwei, drei Kilometer habe ich nur noch versucht, irgendwie durchzukommen und gehofft, dass es für Silber reicht.“
Diese Hoffnung erfüllte sich. Im Ziel waren es 1:23,56 Stunden, rund eine Minute langsamer als der Sieger.
Auch über die 10-Kilometer-Distanz gab es Grund zur Freude für die LAV. Luigi de Franceschi, belegte in der M60-Einzelwertung mit 36:57 Minuten den fünften Platz. Als zweitbester Italiener seines Teams trug er entscheidend zum Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille bei. Gold also für Luigi. „Das war ein großartiges Mannschaftsergebnis“, freute sich de Franceschi. „Unter diesen Bedingungen Gold zu holen, ist etwas ganz Besonderes.“
Glückwunsch!
Bericht: Gerold Knisel / Dieter Baumann
Foto: Rapp (privat)
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