Hanna Gröber gelingt in Slowenien ihren größten Erfolg beim „Up and Down“-Rennen über 13 Kilometer. Sie siegte mit über 1:30 Minuten Vorsprung und wird Europameisterin. Dominik Notz belegte beim „Uphill“ Platz 22 und beim „Up and Down“ Platz 24.
Kamnik, Slowenien. Auf den letzten Metern des „Up and Down“ – Rennens blieb Hanna Gröber sogar noch Zeit, sich eine deutsche Fahne zu schnappen und damit über die Ziellinie zu laufen. Europameisterin! Damit krönte sie ein bis dato super Laufjahr. Im Frühjahr lief sie über Halbmarathon mit 1:13:07 Stunden persönliche Bestleistung und bereits dort zeigte ihre Form die Möglichkeiten auf ihrer Spezialdisziplin, dem Berglaufen, an. Dass es am Ende der Titel ist, damit hat sich wahrscheinlich selbst nicht gerechnet. „Ich war in der Jugend keine große Nummer. Aber ich bin drangeblieben, habe mich jedes Jahr verbessert und jetzt hat sich das alles so toll ausgezahlt.“ Sagte sie dem Sportreporter des Schwäbischen Tagblattes. Eines stimmt, das Dranbleiben hat sich voll und ganz ausgezahlt – aber keine große Nummer? Da möchten wir nur die Zeiten für sich sprechen lassen. 3000 Meter Hindernis 10:14,91 Minuten, 5000 Meter in 16:25,99 und die 10 Kilometer auf der Straße in 34:33 Minuten. Wer kann das schon?
Bei den Männern ging von der LAV Stadtwerke Tübingen Dominik Notz an den Start. Zunächst auf beim „uphill“ Rennen. Dort hatte er sich einiges Ausgerechnet, musste aber dann im oberen Streckenabschnitt, bei Nebel einige Läufer ziehen lassen. Ohne Sicht fehlte die Orientierung und der Zug der Gruppe. So dass am Ende Platz 22 heraus. Beim „Up and Down“ „habe ich mir dann wenig vorgenommen, so Notz, „dafür lief es um so besser. Mit Platz 24 war er sehr zufrieden.
Foto: Notz
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